8 Tipps für mehr Social Media Shares: So werden deine Blogartikel in Zukunft öfter geteilt

Mehr Social-Media-Shares
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Soziale Netzwerke bringen viele Besucher – vorausgesetzt du setzt sie richtige ein und weißt, wie du deine Inhalte dort am besten verbreitest.

Damit deine Artikel eine möglichst große Reichweite bei Facebook, Twitter und Co. erreichen, müssen zunächst ein paar Grundlagen geschaffen werden. Das sind vor allem technische Sachen, die ich dir im folgenden erläutern möchte.

Danach möchte ich dir zeigen, welche Voraussetzungen der Inhalt deiner Blogartikel mitbringen muss, um gerne geteilt zu werden.

Und zum Schluss habe ich noch einen Tipp für dich, wie du andere Blogger + Social Media Menschen aus deiner Nische dazu bringen kannst, deinen neuen Artikel zu teilen!

1. Mach es deinen Lesern leicht, die Inhalte zu teilen

Niemand wird deine Inhalte teilen, wenn du ihm nicht eine einfache Möglichkeit dazu gibst. Also: Social Sharing Buttons (auf Deutsch Teilknöpfe für Soziale Netzwerke) auf deinem Blog einbauen. Bei WordPress kannst du das mit wenigen Mausklicks machen. Installiere einfach eines der hunderten Social Sharing Plugins.

Davon gibt es gute und schlechte, kostenlose und kostenpflichtige – hier eine kleine Auswahl von empfehlenswerten Plugins.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei Social Sharing Buttons und entsprechenden Plugins vor allem auf drei Dinge ankommt:

  • Platzierung der Buttons
  • Unterstützung von mobilen Ansichten (responsive)
  • Auswahl der Sozialen Netzwerke
  • Ladegeschwindigkeit

1.1 Wo sollten die Buttons platziert sein?

Du kannst die Sharing Buttons entweder am Anfang + am Ende deiner Artikel platzieren. Leser lesen oft gar nicht den ganzen Artikel, bevor sie ihn teilen – daher ist diese doppelte Platzierung ratsam. Noch besser finde ich es, wenn die Buttons an der Seite mitscrollen, so dass sie beim Lesen des Artikels immer zu sehen sind.

Leute, die gerne im Internet lesen und auch öfters mal Sachen bei Facebook usw. teilen, sind daran gewöhnt die Buttons an diesen typischen Plätzen zu finden. Also am Anfang, am Ende oder an der Seite eines Artikels. Die Platzierung sollte für diese Sorte Leser daher vorhersehbar sein – Nicht dass sie noch suchen müssen!

Achte auch darauf, wie deine Buttons in den mobilen Ansichten deines Blogs aussehen – auch hier finde ich es ganz geschickt, wenn die Dinger am unteren Rand des Bildschirms mitscrollen. Laut Statistik von Statcounter wurden im Jahr 2015 in Europa rund 28 % aller Seitenaufrufe im Internet per Handy oder Tablet getätigt – das solltest du nicht vernachlässigen!

1.2 Wähle die angebotenen Netzwerke mit Bedacht

Du solltest deinen Lesern nicht zu viele verschiedene Netzwerke zum Teilen anbieten – eine zu große Auswahl ist ein Hemmnis! Beschränke dich auf 2, maximal 3 Netzwerke. Und das sollten die sein, auf denen dein Thema so richtig läuft! Facebook und Twitter sind für so ziemlich alle Themen interessant, mit dem Rest sieht es aber anders aus: Auf Google+ sind technische Themen sehr gefragt (und Katzen!). Auf Instagram und Pinterest solltest du nur verlinken, wenn du schicke Fotos zu bieten hast (Katzen laufen da wie Sau!). Auch auf LinkedIn ist nicht jedes Thema gefragt (gibt es da auch Katzen-Gruppen?).

Biete Lesern keine zu große Auswahl an Social-Share-Buttons. Beschränke dich lieber auf die PASSENDEN Netzwerke!

 

1.3 Achte auf die Ladegeschwindigkeit!

So manches Social Sharing Plugin für WordPress sorgt dafür, dass deine Besucher beim Aufruf deines Blogs erst einmal schön warten können. Das ist natürlich gar nicht fein, Stichwort „Zu lange Ladezeit + Absprungrate“

Ich nutze Monarch auch hier im Blog und bin richtig zufireden damit. Es bietet dir neben der sehr guten Performance in Sachen Ladezeit auch verschiedene Platzierungsmöglichkeiten, alle wichtigen Netzwerke, eine grandiose Mobilansicht und praktische Statistiken. Schau es dir mal an, es lohnt sich.

WP-rocket.me hat mehrere Social Share Plugins getestet, hier findest du die Ergebnisse.

Schnellste Social Media WordPress Plugins

WP Rocket hat Social Sharing Plugins auf ihre Performance hin getestet

1.4 Und noch ein Plugin-Tipp

Hol dir unbedingt das kostenlose Plugin Editorialized TweetsDamit kannst du solche mit zwei Klick tweetbaren Sätze in deine Blogposts einbauchen, wie der farbig hinterlegte Satz ein paar Zeilen weiter oben. Klick ihn doch mal an und schau was passiert – und wenn du schon dabei bist, kannst du ihn auch gleich posten…

Mit dem Plugin musst du einfach noch einen Satz schreiben, bei dem es sich lohnt, ihn zu tweeten – und schon wird dein Artikel bis zu 11x öfter geteilt als ohne – das sagt zumindest ein Versuch der New York Times, über den der Twitter-Blog berichtet.

2. Open Graph Optimierung

Wenn du selbst oder jemand anders einen deiner Blogartikel bei Facebook, Google+ oder einem anderen Sozialen Netzwerk teilt, dann wäre es natürlich dufte, wenn sich dieses Posting über Likes und Shares verbreitet.

Damit deine Blogartikel sich gut verbreiten sollten die Postings bei Facebook & Co. ein paar Eigenschaften mitbringen:

  • Ein passendes, ansprechendes und Aufmerksam erregendes Foto
  • Eine knackige Überschrift (Siehe auch 3.)
  • Die Beschreibung zum Anteasern deines Artikels

Ganz nebenbei verbessert sich auch die Click Through Rate (CTR) deiner Shares…

Wenn du selbst deine Artikel postest, ist das alles ja kein Problem, schließlich kannst du händisch ein Bild hochladen, die Überschrift oder die Beschreibung bearbeiten. Aber deine Blogleser werden sich diese Mühe in 99,9% der Fälle nicht machen!

Damit die Social Media Shares deiner Artikel von deinen Lesern vollautomatisch perfekt gestylt sind, solltest du dich um die Open Graph Optimierung deiner Blogartikel kümmern!

2.1 Open Graph? Was ist das?

Das Open Graph Protokoll wurde von Facebook eingeführt, wird aber auch unter anderem von Twitter und Google Plus genutzt bzw. verarbeitet. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Metatags, über die du einstellen kannst, wie die Verlinkungen zu deiner Seite / deinen Blogartikeln in den Sozialen Netzwerken aussehen sollen.

Open Graph Optimierung bei WordPress

2.2 Open Graph Optimierung bei WordPress

Es gibt zig Plugins, mit denen du die Open Graph Angaben für deine Artikel bearbeiten kannst. Ich mache das einfach über das Yoast SEO Plugin, das ich sowieso installiert habe – es ist als SEO Plugin für WordPress sowieso sehr zu empfehlen. Unter dem „Teilen“ Reiter des Plugins kannst du im WordPress Admin unter jedem Artikel die wichtigsten Open Graph Meta Tags bearbeiten:

Yoast Open Graph Optimierung

Open Graph Einstellungen im Yoast SEO Plugin – Anklicken zum Vergrößern

2.3 Diese Open Graph Meta Tags solltest du bearbeiten

Da gute Social Media Posting, wie bereits erwähnt, aus Überschrift, Bild und Beschreibung bestehen sollten, sind genau das auch die Meta-Tags, die es zu bearbeiten gilt.

2.3.1 og:title

Hier kommt die hoffentlich hammermäßige Überschrift für deinen Artikel rein, die natürlich tausende Besucher anziehen wird. Neben dem Bild fällt die Überschrift bei Facebook und den anderen Sozialen Netzwerken am stärksten ins Auge! Dir stehen maximal 95 Zeichen zur Verfügung, nach ungefähr 50 Zeichen (je nach der Breite der verwendeten Buchstaben) kommt ein Zeilenumbruch.

2.3.3 og:image

Beiträge mit Bild sind in Sozialen Netzwerken der Renner (siehe unter 4.) – ein guter Grund, warum du mit dem og:image Meta Tag ein ansprechendes Foto festlegen solltest.

Twitter Post mit Bild

Welcher Tweet fällt sofort ins Auge? Der mit Bild natürlich! Das erkennen (leider) immer mehr Twitterandos…

 

Das als og:image verwendete Bild sollte natürlich nicht nur zum Inhalt deines Artikels passen, deine Zielgruppe interessieren und ins Auge fallen – es sollte auch die richtige Größe haben! Für Facebook ist ein Seitenverhältnis von 1,91:1 perfekt, 1200 x 630 Pixel sind optimal. 600 x 315 Pixel sind auch in Ordnung, allerdings sieht das Bild dann auf hochauflösenden Endgeräten unscharf aus. Die meisten anderen Netzwerke kommen mit diesem Bildformat aus.

Wenn du kein og:image Tag vergeben hast, kann der User, der deinen Artikel bei Facebook teilt übrigens aus einigen Bildern von deiner Webseite auswählen – da ist dann auch oft mal ein Werbebanner oder ein einfach unpassendes Bild dabei. Mit einer Open Graph Optimierung kannst du diesem Problem wunderbar aus dem Weg gehen!

2.3.3 og:description

Hier wird der Beschreibungstext festgelegt. Hier solltest du zeigen, worum es geht und deinen potenziellen Lesern ein Versprechen machen. Auf Keywords kommt es hier nicht an, du musst die dir zur Verfügung stehenden rund 297 Zeichen dazu nutzen, Lust auf deinen Artikel zu machen.

2.4 Lesetipps zum Thema Open Graph Optimierung bei WordPress:

3. Knackige Überschriften

Ich kann dir gar nicht oft genug sagen, wie wichtig gute Überschriften sind:

  • Sie machen Blogleser auf einen Artikel aufmerksam
  • Sie sorgen für eine gute Click Through Rate bei Google (und somit evtl. für ein besseres Ranking)
  • Dank guter Überschriften bekommst du mehr Besucher über Social Media

Eventuell musst du die Überschrift deiner Artikel per Open Graph Meta Tag (siehe 2.) etwas kürzen, bei Facebook hast du zum Beispiel nur 95 Zeichen, bei Google+ solltest du laut Copyblogger.com 60 Zeichen nicht überschreiten.

Zum Thema Überschriften gibt es echte Koryphäen, deswegen gebe ich dir jetzt mal nur ein paar Kurztipps. Wenn du tiefer in die Materie vordringen willst, habe ich ein paar Zentimeter weiter unten noch Lesetipps für dich!

3.1 Tipps für gute Überschriften

  • Eine Überschrift ist immer ein Versprechen. Versprich aber nur, was du im Artikel auch halten kannst! Dies ist auch der wichtigste Tipp, denn Menschen sind meist auf der Suche nach Lösungen für ihre Probleme. Versprich ihnen also eine Lösung, versprich ihnen, dass es mit deiner Methode kinderleicht wird, versprich ihnen Beispiele für etwas was sie suchen.
  • Menschen mögen es, wenn sie ein Problem in kleinen, logischen Schritten abarbeiten können. Deswegen sind auch Überschriften, die eine Schritt-für-Schritt Anleitung offerieren sehr beliebt.
  • Außerdem ist es immer toll, mehrere Optionen zu haben – darum sind sogenannte List-Posts mit entsprechenden Überschriften so erfolgreich, à la „10 Tipps für einen dickeren Bauch“ usw…
  • Offenbart dein Artikel ein „Geheimnis„? – Dann weise in der Überschrift darauf hin.
  • Wecke Emotionen – Das musst du ja nicht so exzessiv machen wie heftig.co und Konsorten, dezent eingestreute Emotionen sind aber doch ein echter Klick-Magnet!

3.2 Lesetipps zum Schreiben guter Überschriften:

4. Nutze Bilder

Beiträge auf Facebook mit Foto generieren laut Hubspot.com 53% mehr Likes auf Facebook

Facebook Interaktionen Fotos

Auch bei Twitter rocken Bilder so richtig – Die meisten Tweets beschränken sich auf Text, da fällt ein Tweet mit BIld in der Timeline ziemlich auf. Tweets mit Bild bekommen übrigens 35% mehr Retweets als ohne!

4.1 Hier bekommst du Bilder und Grafiken für deine Blogartikel & Social Media Shares

5. Poste zum richtigen Zeitpunkt – dann wenn dein Publikum online ist

Du solltest deine Inhalte dann posten, wenn der größte Teil deines Publikums in den Sozialen Netzwerken online ist. So vermeidest du, dass deine absolut teilenswerten Beiträge nicht im Niemandsland der Timelines versinken. Die ungefähr besten Zeiten für die gängigsten Spzialen Netzwerke findest du in der nächsten Infografik. Ob das aber so 100%ig auf deine Zielgruppe zutrifft, das musst du selbst herausfinden.

Beste Zeiten zum Posten auf Facebook, Twitter und Google plus

Du musst noch nicht einmal zu diesen optimalen Zeiten online sein, um deine Posts abzusetzen: Nutze einfach Hootsuite, um deine Social Media Posts im voraus zu planen und automatisch abzuschicken. Über die integrierten Statistiken bei Hootsuite kannst du noch genauer bestimmen, zu welcher Zeit deine Posts am erfolgreichsten sind und die beste Aufmerksamkeit bekommen.

5.1 Linktipps – so erwischst du deine Follower:

6. Teile deine besten Artikel mehrmals – Aber pass auf, dass das nicht nach Spam aussieht

Natürlich sollst du deine Follower und Fans nicht vollspammen – aber du kannst mehr als doppelt so viel Traffic über Social bekommen, wenn du deine Blogartikel mehrmals teilst, wie eine Studie von Kissmetrics zeigt.

Blogartikel mehrmals teilen

Bildquelle: Kissmetrics Blog

 

Damit du nicht negativ auffällst, solltest du schlau vorgehen:

6.1 Werde nicht zum Social-Media-Spammer!

Plane genau, wann du wie oft deinen Blogartikel teilen willst. Dabei solltest du nicht jedes Soziale Netzwerk gleich behandeln.

Bei Twitter kannst du  relativ sorglos vorgehen. Twitter ist sehr schnelllebig, wodurch ein mehrfaches Posting kaum auffällt.

Poste den Link zu einem neuen Blogartikel:

  • Bei Veröffentlichung
  • Ein paar Stunden später (optimale Zeiten beachten, siehe 5.)
  • Am nächsten Tag
  • Eine Woche später
  • Einen Monat später
  • Einmal pro Monat, die nächsten 6 Monate

Bei Facebook und Google Plus solltest du es nicht übertreiben um deine Fans nicht zu vergrätzen.

Poste deinen Blogartikel:

  • Bei Veröffentlichung (optimale Zeiten beachten, siehe 5.)
  • Einen Monat später
  • Ein Jahr später

6.2 Sei schlau, variiere den Inhalt deiner Postings

Wenn du deine Inhalte mehrmals teilst, verwende auf keinen Fall jedes mal den selben Text dazu. Bei Facebook und Google Plus solltest du am besten sogar die Bilder für deine Posts austauschen. Versuch bei der Formulierung der Texte deinen Blogartikel von verschiedenen Seiten her anzuteasern.

Als Beispiel wäre für diesen Blogartikel, den du gerade liest möglich:

Die Basics für mehr Social Media Shares

Mit diesen Plugins werden deine Blogartikel öfter in Sozialen Netzwerken geteilt

Mit diesen 2 Methoden werden deine Blogartikel öfter geteilt

8 Tipps für mehr Social Media Shares für deine Blogartikel

6.3 Nutze Hootsuite!

Bei jedem neuen Blogartikel kannst du deinen Zeitplan und deine verschiedenen Texte sofort in Hootsuite klatschen und musst danach nie wieder darüber nachdenken. Das erleichtert die Arbeit ungemein und man kann nichts verpeilen, denn alles läuft automatisch!

7. Ach ja… Dein Content muss es wert sein, geteilt zu werden!

Natürlich solltest du alle bisher in diesem Artikel erläuterten Basics umsetzen, damit deine Blogartikel möglichst gute Chancen haben, in Sozialen Netzwerken verbreitet zu werden.

Aber trotzdem wird nicht jeder Artikel der Renner werden – denn nicht jeder Artikel ist es auch wirklich wert überhaupt geteilt zu werden!

Niemand wird deinen Fake-Testbericht über den neuesten Sandwichtoaster teilen – Als Beispiel.

7.1 Warum Menschen Inhalte teilen und welche Artikel gerne geteilt werden

Denk mal nach. Wie ist, dass wenn du selbst freiwillig einen Artikel mit deinen Freunden und Bekannten teilst? Welche Anforderungen muss ein Artikel erfüllen, damit du ihn teilst? Welche Beweggründe gibt es überhaupt, einen Inhalt zu teilen?

Eine Studie zur Psychologie des Teilens der New York Times beschäftigt sich damit, aus welchen Beweggründen Menschen Inhalte in Sozialen Netzwerken teilen:

Menschen teilen um:

  • Andere zu unterhalten und ihr Leben zu bereichern
  • sich selbst darzustellen
  • sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen
  • selbst wahrgenommen zu werden
  • für eine Überzeugung einzutreten

Du musst also dafür sorgen, dass deine Artikel diese Reize bei deinen Lesern auslösen:

7.2 Sorge dafür, dass man bei seinen Freunden gut dasteht, wenn man deinen Artikel teilt!

Sei dazu hilfreich, unterhaltsam und glaubwürdig:

  • Recherchiere sorgfältig und biete deinen Lesern die cleverste Lösung für ein Problem. Teilt man einen solchen Artikel, sieht man selbst clever aus – geil!
  • Untermaure deine Aussagen mit vertrauenswürdigen Quellen(angaben) – Das sorgt für das Vertrauen, dass man da nicht irgend einen an den Haaren herbei gezogenen Scheiß teilt.
  • Sei unterhaltsam und drück dich einfach aus – Deine Artikel sollten nicht zu trocken sein, man sollte Spaß haben sie zu lesen.

Natürlich kann man nicht jedes Thema zu einem solchen Artikel verarbeiten, der wie von allein geteilt wird…

8. Frag doch einfach nach, ob die Leute deinen Artikel teilen könnten!

Die Voraussetzung hierfür ist, dass du einen wirklich sehr sehr guten Artikel geschrieben hast: Mit viel Mehrwert für deine Leser, gut geschrieben, ordentlich recherchiert und mit Quellen untermauert. Der Artikel muss es richtig wert sein, dass man ihn teilt. Jemand, der sich mit dem Thema beschäftigt, muss sich darauf freuen, deinen Artikel seinen (gleichgesinnten) Freunden zu zeigen!

Wenn das auf deinen Artikel zutrifft, kannst du wie folgt vorgehen:

8.1 Frag Influencer in deiner Nische

Als Blogger von Welt solltest du irgendwo eine Excel-Liste rumfliegen haben, in der du Kontaktdaten zu anderen Bloggern deiner Nische gesammelt hast. Mit Name, Emailadresse, URL und ein paar Notizen, wie und wann ihr das letzte mal Kontakt hattet.

Du hast so eine Liste?

Dann setzt dich hin und schreib die Leute an.

  • Weise auf deinen neuen Knaller-Artikel hin
  • frag, ob derjenige sich den Artikel mal anschauen möchte
  • Bitte um Feedback!
  • Sag dem anderen Blogger, dass du dich über ein „Gefällt mir“ oder einen Tweet freuen würdest!

Schreib aber nicht immer dieselben Leute bei jedem Artikel an, heb dir das wirklich für deine besten Artikel auf – ansonsten gehst du den anderen Bloggern ziemlich schnell auf den Sack! Am besten, du hattest schon einmal Kontakt mit diesen Bloggern (Gastartikel, Blogkommentare, Social Media), niemand wird gerne von einem Wildfremden aus heiterem Himmel heraus angeschrieben – das wirkt recht spammy. Beruf dich in deiner Email auf euren letzten Kontakt.

Wenn du keine solche Liste von befreundeten/bekannten Bloggern hast, fang ab sofort an, eine zu führen!

8.2 Frag Blogger, die du in deinem Artikel verlinkt hast

Wie bereits erwähnt, solltest du deine Artikel mit Quellangaben versehen , um Vertrauen bei deinen Lesern zu schaffen. Oft wirst du da andere Blogs verlinken – ein toller Grund um den anderen Blogger einmal anzuschreiben, oder?

Du kannst dabei ähnlich vorgehen wie oben beschrieben, erwähne dabei aber unbedingt, dass du den Artikel des anderen verlinkt hast!

8.2.1 Erwähne Blogger, die du in deinem Artikel verlinkt hast

Wenn du keine Lust hast zu fragen, kannst du die in deinem verlinkten Blogger auch einfach erwähnen. Das funktioniert zum Beispiel wunderbar auf Twitter: Hänge an deinen Tweet mit Link zum Artikel einfach @“andererBlogger“ dran, schon wird der andere den Tweet mit hoher Wahrscheinlichkeit bemerken – und bestimmt retweeten (und bei Facebook teilen, und bei Google Plus teilen, und kommentieren, und so weiter).

8.3 Frag deine Liste

Du solltest (nicht so wie ich, ich fauler, dummer Hund – aber ich mache es noch diese Woche, ich schwöre!) längst eine Email-Liste angelegt haben – nenn es Newsletter, wenn du magst. Sicherlich schickst du eine kurze Email raus, wenn du einen neuen Artikel schreibst… hier kannst du doch perfekt fragen, ob deine Leser nicht deinen neuen Artikel teilen möchten!

Bei Mailchimp und anderen Email-Marketing-Anbietern kannst du mit wenigen Klicks Teilen-Buttons in deine Email einfügen – sprich vorher deine Leser aber direkt an und frag nach einem Share!

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4 Kommentare

  1. Tina Gallinaro 11. Februar 2016
    • Redaktion 13. Februar 2016
      • Tina 21. Februar 2016
  2. Brian 16. Februar 2016

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