So kannst Du die Absprungrate deines WordPress Blogs senken – Tipps und Plugins

Abspungrate senken Blog WordPress
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Absprungrate senken, Bouncerate senken – Was ist das, wie geht das und warum solltest Du das machen? Viele Fragen, die dieser Artikel beantwortet.

Was ist die Absprungrate / Bouncerate?

Die Absprungrate, englisch Bouncerate, zeigt an, wie viele deiner Besucher dein Blog wieder verlassen, ohne sich mindestens eine zweite Unterseite anzuschauen. Ein Beispiel: Bei einer Absprungrate von 60% verlassen 60% deiner gesamten Besucher dein Blog wieder, ohne neben der Seite, auf der sie „gelandet“ sind noch eine weitere Unterseite aufzurufen.

Warum Du die Absprungrate senken solltest

Google bekommt natürlich auch mit, wenn viele Besucher deine Seite schnell wieder verlassen. Eine hohe Absprungrate ist also ein starkes Indiz für Google, dass der Inhalt deines Blog womöglich nicht sehr hilfreich oder interessant für die Besucher ist. Und da Google natürlich die besten und hilfreichsten Ergebnisse zu einer Suchanfrage ganz oben anzeigen möchte, haben Webseiten / Blogs mit einer hohen Absprungrate schlechte Karten.

Natürlich ist die Absprungrate längst nicht der einzige Faktor nach dem Google eine Webseite bewertet – zu einer umfangreichen Onpage- Suchmaschinenoptimierung gehört die Senkung der Bouncerate aber auf jeden Fall.

Gründe für eine hohe Absprungrate – Und was Du dagegen machen kannst


Mit WordPress hast Du dank der tausenden Plugins viele, oft kostenlose, Werkzeuge zur Verfügung, mit denen Du die Absprungrate senken kannst. Damit Du aber weißt, welche Plugins Du benötgist, solltest Du zuerst einmal die möglichen Gründe für eine hohe Absprungrate kennenlernen:

Zu lange Ladezeiten

Pagespeed optimieren um die Absprungrate zu senken

Google hilft bei der Optimierung der Geschwindigkeit deiner Seite

Wenn deine Besucher zu lange warten müssen, bis deine Webseite geladen ist, werden viele von Ihnen direkt den „Zurück“ -Button ihres Browser betätigen und sich lieber das nächste Ergebnis bei Google angucken. Das ist natürlich gar nicht in deinem Sinne, also solltest Du an der Pagespeed deines Blogs werkeln.

Um festzustellen, wie schnell die Ladezeit deines Blogs ist, bietet die Google mit den PageSpeed Insights ein praktisches Tool an, welches auch gleich Verbesserungsvorschläge macht.

Für WordPress gibt es geniale Plugins, die aus lahmen Blogs wahre Lade-Raketen machen können. Hier die wichtigsten Plugins im Überblick:

  • Autoptimize – Das Plugin optimiert und komprimiert CSS und Javascript  Code. Außerdem wird durch das Plugin Javascript erst ganz zum Schluss geladen, was den Seitenaufbau deutlich beschleunigt. Auch der HTML Code selbst kann mit Autoptimize optimiert werden.
  • WP Super Cache – Das Plugin macht aus deinem Blog statische HTML-Dateien, die natürlich viel schneller geladen werden können, als die PHP Scripte von WordPress inklusive Datenbankabfragen.
  • WP Smush.it – Verkleinert alle Bilder die hochgeladen werden um, so werden beim Laden des Blogs mehrere Kilobyte eingespart. Auch bereits hochgeladene Bilder können dank der Bulk-Komprimierung mit wenigen Klicks optimiert werden.

Schlechte Inhalte

Findet dein Besucher, der von Google oder einen Link kommt auf deinem Blog auch wirklich das, wonach er sucht? Wenn dem armen Menschen im Google-Snippet oder im Linktext versprochen wird, dass er alles zum Thema „Fahrrad reparieren“ erfährt, dann ist er natürlich enttäuscht, wenn er auf einer Seite landet, auf der man ihm nur ein neues Fahrrad andrehen will. Der Inhalt der Seite / des Artikels sollte also immer zu den Überschrift, dem Meta-Titel und der Meta-Description (die letzten Zwei werden in den Google Suchergebnissen angezeigt) passen.

Außerdem sind Besucher, die auf der Suche nach einer bestimmten Information sind oft sehr ungeduldig. Man sollte also nicht unbedingt lange um den heißen Brei herum reden und Texte nicht unnötig aufblähen.

Aber was hat das jetzt mit der Absprungrate zu tun? Ganz einfach: Wenn ihr dem Besucher mit einem Artikel helfen konntet, weil er die gesuchte Information bei euch gefunden hat, dann nimmt er euren Blog positiv wahr. Das erhöht die Chance, dass er sich noch weitere Artikel anschaut und nicht sofort wieder verschwindet.

Abschreckendes Design

Wie sagt man so schön:

Das Auge isst mit

So ist es auch bei Webseiten: Die Inhalte können noch so gut sein – wenn das Design furchtbar ist, besteht dennoch die Gefahr das Besucher aus genau diesem Grund auf dem Absatz kehrt machen.

Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber dass miteinander harmonierende Farben, ein hoher Weiß-Anteil sowie ein eher funktionelles Design von Vorteil sind, ist unbestritten. Wenn ihr euch genauer mit dem Thema beschäftigen wollt, kann ich euch dieses Webdesign Tutorial empfehlen.

Keine Anpassung des Designs mobile Endgeräte (Nicht responsive)

Immer mehr Menschen surfen mit dem Handy – wenn sich das Design deines Blogs sich nicht an mobile Endgeräte anpasst, dann werden viele Handy-Surfer sofort wieder abhauen. Das kann man ihnen nicht mal verübeln, schließlich ist es echt nervig, einen Artikel auf dem Handy zu lesen, der eigentlich für Desktop-Computer gedacht ist.

Für WordPress gibt es zum Glück hunderte, wenn nicht tausende responsive Themes, die sich automatisch an die jeweilige Bildschirmauflösung des Endgerätes anpasst. Wenn ihr euch selbst ein Theme basteln wollt, kann ich euch dieses Tutorial empfehlen, dass euch zeigt, wie man ein responsive WordPress Theme erstellen kann.

Schlechte interne Verlinkung

Ihr müsst euren Besuchern natürlich auch zeigen, dass ihr noch andere, thematisch passende Artikel für ihn parat habt – warum sollte er auch mühsam danach suchen?

Die Basis ist eine gute interne Verlinkung. Das fängt in den Artikel-Texten selbst an, verlinkt in euren wann immer es geht zu einem weiterführenden, passenden Artikel auf eurem Blog. Achtet aber darauf, dass das auch alles Sinn macht, sonst verärgert ihr die Besucher nur. Ziel sollte es immer sein, deinen Lesern weiterzuhelfen.

Zu viel Werbung / unseriöses Auftreten

Wenn dem Besucher sofort Werbe-Popups entgegen geschmissen werden, ist er ganz schnell wieder weg. So würde ich es als Besucher auch machen – und Du wahrscheinlich auch. Natürlich kannst Du Werbung in deinem Blog einbauen – aber nicht übertrieben viel und nervig. Geschickt ist es, die Werbung so anzubringen, dass man sie nicht auf den ersten Blick sieht – also zum Beispiel unter dem „Fold“, so dass Sie erst mit einem Herunterscrollen zu sehen ist.

Es gibt viele Faktoren, die entscheiden, ob eine Webseite seriös wirkt oder nicht. Farbwahl, Überschriften, Werbeanteil, Rechtschreibung, Qualität des Textes und vieles mehr spielen hier eine Rolle. Gebt euch also Mühe und versucht einmal, eure Seite mit den kritischen Augen des Besuchers zu sehen.

Schlechte Navigation

Sorgt für gut strukturierte Navigations-Menüs mit passender, ansprechender Beschriftung. Versucht doch selbst einmal euch mit euren Menüs auf eurem Blog zurechtzufinden: Sind die Menüpunkte verständlich beschriftet? Sind die Themen vom Umfang her gut zusammengefasst? Wie lässt sich das Menü bedienen – vor allem auch auf mobilen Endgeräten.

Hier ein paar Tipps, wie eine optimale Menüstruktur aussehen sollte

Diese WordPress Plugins können dir helfen, deine Absprungrate zu senken

Vor allem wenn es darum geht, dem Besucher weitere passende Artikel zu präsentieren, können dir diese WordPress Plugins helfen:

Yarpp

„Yet anoter related Posts Plugin“ sucht zu jedem Artikel passende andere Artikel zusammen und präsentiert diese unter dem Artikel. Dabei wird die eigene Datenbank genutzt, was natürlich zu mehr Datenbankabfragen führt und so den Pagespeed verlangsamt.

Hier bekommt Ihr das Plugin

nRelate

nRelate ähnliche Artikel WordPress Plugin

Ähnliche Artikel ansehnlich präsentiert mit nRelate

Das nRelate Plugin nutzt eine externe Datenbank. Toll sind die vielen Varianten, wie Du die ähnlichen Artikel präsentieren kannst. Zum einen hast Du die Auswahl aus mehreren unterschiedlichen Designs, zudem kannst Du die Ausgabe per Template-Tag an einer beliebigen Stelle einbauen (wenn Du willst) oder per Shortcode auch nur bei einzelnen Artikeln anzeigen.

Hier bekommt Ihr das Plugin

nRelate Flyout

nRelate Flyout ähnliche Artikel WordPress Plugin

So sieht also eine Flyout Box aus!

Das Plugin hat dieselbe Funktion wie nRelate, zeigt die ähnlichen Artikel aber in einer sehr geschickt platzierten „Flyout“ -Box am unteren linken oder rechten Bildschirmrand an. Das hat sich schon bei vielen Blogs und Webseiten bewährt, eine der ersten Seiten mit einer solchen Flyout Box war die Seite der New York Times.

Hier bekommt Ihr das Plugin

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3 Kommentare

  1. Steven von Blogger-Tipps 22. Januar 2015
    • Redaktion 22. Januar 2015
  2. Steffen 6. Juni 2015

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